So geht's: Styropor schneiden und kleben

Mit Styropor lässt sich eine Menge machen, angefangen von Bastelarbeiten bis hin zur Dachdämmung, dem Einsatz sind kaum Grenzen gesetzt.

Jeder, der schon mal mit Styropor zu tun hatte, weiß bestimmt, dass man Styropor nicht einfach so schneiden kann. Denn bei falscher Anwendung franst die Schneidekante sofort aus, Styroporkügelchen lösen sich und durch die statische Aufladung - die durch das Schneiden entsteht - fliegen die Kügelchen überall rum und kleben förmlich an einem fest.

Deshalb empfiehlt es sich, für die Schneidearbeiten spezielle Dämmstoffmesser oder -sägen zu verwenden, die für glatte Schnitte gut geeignet sind. Wenn auf einem aber ein bisschen mehr Arbeit zukommt (z.B. einer ganzen Dachdämmung) oder Feinarbeiten auf einen warten, wie z.B. Rundungen, Aussparungen, für den lohnt sich die Anschaffung eines elektrischen Styroporschneiders. Hier wird der Schneidedraht durch Strom erhitzt, der dann förmlich durch das Styropor gleitet.

Auch beim Kleben gibt es einiges zu beachten, denn es ist nicht jeder Kleber dafür geeignet. Wählt man den falschen Leim aus, der lösemittelhaltige Klebstoffe enthält, zersetzt es das Material buchstäblich. Es entstehen an der Klebestelle Löcher und Risse. Deshalb sollte man immer für Klebearbeiten lösungsmittelfreie Styroporkleber verwenden.

Bei größeren Klebeflächen empfiehlt sich keine punktuelle Verklebung. Besser ist es, wenn Sie den Kleber gleichmäßig als dünne Schicht mit einem Zahnspachtel auf die gesamte Klebefläche auftragen. Dabei die Ränder ca. 1 cm freilassen, damit beim Andrücken nichts herausquillt.

Sollten sich beim Verkleben mehrerer Platten Lücken oder Spalten bilden, so können diese nachträglich mit einem PU-Schaum gefüllt werden.