Erste Hilfe für den Gärtner

Die Sonne lacht, die Vögel zwitschern, der Frühling ist da und ruft die Gärtner wieder nach draußen. Ein jedes Gärtnerherz schlägt höher, wenn endlich wieder gebuddelt, gejätet und gepflanzt werden kann. Allerdings lassen sich bei Gartenarbeiten kleine Blessuren und Kratzer nicht immer vermeiden. Wir haben hier ein paar Tipps für dich, wie du dir den Start in die Gartensaison erleichtern kannst.

In der Ruhe liegt die Kraft

Auch wenn die Sonne strahlt und dich mit schönem Wetter lockt, solltest du es an den ersten Gartentagen nicht übertreiben. Wärme dich und deine Muskeln erst auf, bevor du zu Spaten und Hacke greifst, denn sonst kann dir ein gehöriger Muskelkater blühen. Bevor du mit der Gartenarbeit loslegst, kannst du zum Aufwärmen z. B. 30 Sekunden “Hampelmänner“ machen, damit ist dein ganzer Körper mit einer Übung aufgewärmt. Auch solltest du nicht zu lange in einer Haltung wie bspw. in einer gebückten Haltung arbeiten. Am Ende deines Gartentages lockert eine heiße Dusche deine Muskulatur und du beugst so einem Muskelkater vor.

Blasen und Kratzer

Jeder Gärtner weiß, das Blasen und Kratzer beim Arbeiten im Garten nicht ausbleiben. Wenn du eine Blase hast, hilft dir Vaseline oder Ringelblumensalbe kombiniert mit einem Pflaster. Mit dieser Kombination schützt du deine Blase vor weiterer Reibung und sie wird nicht mehr größer.

Kleine Wunden

Bei kleinen Wunden kann dir Gundermann helfen. Gundermann hat wundheilende Wirkung. Du zerreibst die Blätter etwas und  legst sie auf die Wunde. Du solltest den Pflanzenverband etwas fixieren und ihn ein paar Stunden auf deiner kleinen Wunde lassen. Das gute an Gundermann ist, das er auch schon früh im Jahr wächst. Auch Spitz-Wegerich hat wundheilende Wirkung und hilft bei Insektenstichen.

Tetanus

Du solltest darauf achten, dass deine Tetanusimpfung immer auf dem aktuellen Stand ist. Sie sollte alle 10 Jahre aufgefrischt werden. Wenn du dir unsicher bist, zeig bei deinem nächsten Hausarzt-Besuch einfach deinen Impfpass mit vor.

Sonnenbrand

Auch im Frühling kann die Sonne schon Kraft haben. Vergiss also nicht, dich mit einem Hut und Sonnencreme zu schützen. Wenn du dann doch mal Sonnenbrand bekommen solltest, können dir folgende Hausmittel helfen:

- die  Blätter von Wilder Malve oder SpitzWegerich helfen. Du musst sie zerrieben auf die gerötete Haut legen.

- Apfelessig mehrmals täglich auf die Haut tupfen oder ein Handtuch in einem 1 zu 1 Gemisch aus Apfelessig und kaltem Wasser einweichen und das Handtuch auf die betroffene Stelle zum Trocknen legen

- Quarkumschläge ist eins der bewertesten Heilmittel gegen Sonnenbrand. Der kühle Quark aus dem Kühlschrank bietet dir rasche Linderung und stoppt die Verbrennung. Außerdem versorgt der Quark deine Haut mit Flüssigkeit.